Bergahorn (Acer pseudoplatanus)

Waldgesellschaften
Bergahorn-Schluchtwald

Bodenansprüche
kalkhaltige, tiefgründige, frische, nährstoffreiche Böden; vielfach auf Grobblockhalden und stark humusreichen Kalk-Hangschuttböden; Wuchsoptimum auf grundfeuchten Lehmstandorten; verträgt keine Staunässe

Ansprüche

Wuchsleistung
Wuchsleistung liegt zwischen Esche und Buche, auf Optimalstandorten Höhen bis 30 m erreichbar

Gefährdung
in der Jugend spätfrostgefährdet; Mäusefraß, Wild; hitze- und dürreempfindlich; Reduktion der Assimilationsfähigkeit durch Ahornrunzelschorf

Wurzelsystem: Herz-, Senkwurzel mit geringer Wurzelenergie; Streuabbau rasch; primäre Pinierbaumart auf feuchthumosen Kalksteinschutthalden; Schutzwaldbaumart durch Stockausschläge und gutes Heilungsvermögen nach Steinschlägen

Blüte und Frucht: Mannbarkeit im Bestand mit ca. 30-50 Jahren; Blühzeit: Mai; Sameinreife: September-Oktober

Natürliche Verjüngung: reichlich auf Mullhumus

Künstliche Verjüngung: gut geeignet zur Nachbesserung in Wind- und Schneebruchlöchern mit Heistern; als Mischbaumart nur gruppen- bis horstweise einbringen; Pflanzenzahl: 4.000 bis 8.000 pro ha

Pflege: Wertholzproduktion nur bei intensiver Jungwuchs- und Dickungspflege (kegelförmiger Aufbau der Gruppe bzw. mehrschichtiger Bestandesaufbau); Z-Stammauszeige und starke Durchforstung im alter von 20-40 Jahren (Stärkenzuwachs), Kronenschluß erhalten 

Holzeigenschaften, -verwendung: hellfarbiges, hartes, leicht bearbeitbares Holz; Atrogewicht: 600 kg/m3; Furnierholz, Geräte- und Möbelbau; Treppenbau, Parkettböden; Meßinstrumente, Musikinstrumente