

Bergulme (Ulmus glabra)
Waldgesellschaften
Lindenmischwald
Bodenansprüche
sickerfeuchte, gelegentlich auch überflutete, nährstoff-
und kalkreiche, lockere, oft bewegte, mäßig saure, humose, steinige Lehm- und
Tonböden in kühl humider Klimalage
Ansprüche

Wuchsleistung
Alter: 60 Jahre, Höhen bis 30m
Gefährdung
Frühfrost, Wild, Ulmensterben(Ulmensplintkäfer)
Wurzelsystem: Pfahlwurzel, im Alter kombinierte Herz-Pfahlwurzel mit relativ hoher Wurzelenergie; erschließt auch verdichtete Böden; Streuabbau sehr rasch; rasches Jugendwachstum; Meliorationsbaumart (bodenverbessernd); Ulme ist eine ausgeprägte Mischbaumart
Blüte und Frucht: Mannbarkeit im Bestand mit ca. 40-60 Jahren; Blühzeit: März-April; Samenreife: Mai-Juni
Natürliche Verjüngung: flächendeckende Verjüngung trotz häufiger und reichlicher Fruktifikation nicht möglich
Künstliche Verjüngung: größte Erfolge duch vegetative Vermehrung (Stecklinge, Steckhölzer, Absenker oder Veredelung), nach Überwinterung in frostfreien Lagen bereits 1-1,5 m hoch; gruppen- oder truppweise mit Bergahorn, Esche, Eiche, Buche, Tanne oder Fichte kultivieren, aufgrund des Ulmensterbens den Baumartenanteil jedoch gering halten; Pflanzenzahl: 2.000-5.000/ha
Pflege: zur Ausbildung guter Schäfte ist Engstand und frühzeitige
Holzeigenschaften, -verwendung: Atrogewicht:600kg/m³, Furnierholz,
Wagnerholz, Wasserbau